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2015/05/11

Unzufriedene Arbeitnehmer: Brauchen wir eine neue Arbeitskultur?

Klagen deutsche Arbeitnehmer auf hohem Niveau? Oder sind Vergleiche mit anderen Ländern,  z. B. zu Arbeitszeit oder Belastungen im Job, eher "Äpfel mit Birnen" - Vergleiche?

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2014/10/09

Mehr Fehler - mehr Chancen! Plädoyer für eine neue Kultur des Scheiterns

Stress, Depression, Burnout - entsteht dies alles nicht auch dadurch, weil wir überall brillieren wollen? Setzen wir uns nicht selbst ständig (bereitwillig) einem Leistungsdruck im Beruf und Alltag aus? Wenn dann noch der Leitgedanke "bloß keinen Fehler machen" lautet, ist der Schritt in die Überforderung vorgegeben.

Lähmen wir uns selbst, weil wir - vor allem die Generation um die 40 - ein Volk der Perfektionisten sind? Wo ist z.B. in Unternehmen noch Raum für Individualität, für Innovation, für das "trial and error-Prinzip"?

Erst "Fehler machen produktiv" könnte das Fazit des folgenden Handelsblatt-Artikels sein, der ein schönes Plädoyer ist für eine neue Art positiver Fehlerkultur.

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2014/08/07

Mitarbeitermotivation: Was treibt wirklich an?

So der Titel eines Beitrages zum Thema in der Fachzeitschrift managerSeminare. Muss man Mitarbeiter begeistern, um sie zu motivieren? Und das am einfachsten durch gute Anreizsysteme oder naiv daherkommende "Tschaka-Veranstaltungen"? Oder kann man Mitarbeiter gar nicht von außen motivieren, weil jeder Mensch sich nur selbst motivieren kann, wenn er es denn auch will? Sind die vielfachen Ausführungen zum Thema Motivation nicht lediglich "alter Wein in neuen Schläuchen"? Eines ist richtig: Über Motivation ist schon vieles gesagt und geschrieben worden - teils sinnvolles, teils theoretisch verkomplizierendes? Es ist aber auch richtig, dass Motivation ein sehr komplexes Thema ist, das in all seinen Facetten gar nicht abbildbar ist, durch die Veränderungsdynamik der Berufswelt und der Gesellschaften immer wieder in seiner Form und Richtung verändert wird. Nachfolgend ein Versuch, Motiavtion von Mitarbeitern aus einem heute aktuellen Standort zu betrachten.

Geld - monetäre Anreize - nicht monetäre Anreize - intrinsisch - extrinsich ... Ist dies nicht alles zu oberflächlich betrachtet, sozusagen aus einer simplen instrumentellen Perspektive? Aber ist Motivation nicht etwas tiefer liegendes, das ersteinmal im Kern verstanden werden muss, bevor man mit wichtig klingenden Tools dieses flüchtige Etwas vor sich hertreiben will? Ein Ausflug in psychologische Ansätze, kombiniert mit neurobiologischen Erkenntnissen, schafft da vielleicht etwas mehr Durchblick. Demzufolge basiert Motivation auf der "Erfüllung von mentalen Grundbedürfnissen". Laut z.B. dem Psychotherapieforscher Klaus Grawe und seiner Konsistenztheorie (1998, 2004), hat der Mensch vier Grundbedürfnisse, die er entweder durch sein eigenes Handeln erfüllen oder deren Verletzung er vermeiden möchte. Grawes Theorie geht davon aus, dass der Mensch nach Übereinstimmung bzw. Vereinbarkeit der psychischen Prozesse strebt. Unsere Grundbedürfnisse "Orientierung/Kontrolle", "Lustgewinn /Unlustvermeidung", "Bindung",  "Selbstwerterhöhung/-schutz", sind evolutionär angelegt.

Will eine Führungskraft "motivieren", heißt das nichts anderes, als passende Rahmenbedingungen zu schaffen oder die jeweils richtigen Instrumente auszusuchen, die es ermöglichen, dass jeder Mitarbeiter willens und in der Lage ist, selbst seine Grundbedürfnisse zu erfüllen. In diesem Sinne ist es fast müssig, sich darüber zu streiten, welcher Art (intrinsisch, extrinsisch) die Rahmenbedingungen bzw. Instrumente sind. Letztlich ist eine Führungskraft nicht mehr und nicht weniger als ein "Anreger für die Bedürfniserfüllung". Und vermarktet und aufgebauscht wird diese Anreger-Funktion dann aufmerksamkeitsbringend mit dem Powerwort "Motivator".

2014/06/29

Nach einem beruflichen Mißerfolg wieder neu starten

Wer beruflich in eine Krise gerät, durchläuft Phasen, vergleichbar dem Trauerprozess. Wichtig ist es dann, keine voreiligen Entscheidungen zu treffen, sondern die Phasen der Trauer Schritt für Schritt abzuarbeiten. Nur so kann in einem letzten Schritt ein "Neustart" gelingen.

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2014/05/15

Wie zufrieden sind die Deutschen mit Ihrem Job?

"Ja, ich bin zufrieden mit meinem Job!" "Nein, ich bin nicht zufrieden mit meinem Job nicht!" Zu welcher Fraktion gehören Sie? Deutsche Arbeitnehmer schneiden im internationalen Vergleich über ihre berufliche Zufriedenheit nur durchschnittlich ab. Ganz vorn liegt Indien, das Schlusslicht bildet Japan.

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2014/04/05

Überleben im Job: Was tun, wenn der Chef cholerisch ist?

Da vertrauen Mitarbeiter darauf, dass ihre Chefs aufgrund ihrer Sozialkompetenz (Empathie, Wertschätzung,...) für den Führungsjob ausgesucht wurden. Und dann das: Wutanfälle - Ausraster in Mitarbeitergesprächen - Bloßstellen von Mitarbeitern, wenn die mal Kritisches in Meetings angemerkt haben. Ach so, Sie kennen das?! Was dagegen tun? Sich zu wehren, trauen sich viele nicht. Aber genau das sei die falsche Strategie, sagen Experten./Patrick Haas

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2014/03/05

Teamarbeit - ja, aber...

Das Hohelied der Teamarbeit wird sehr schnell angestimmt: "Stelle ein Team zusammen und das Ergebnis wird besser sein, als das der Einzelarbeit." "Mische Männlein und Weiblein und Mann und Frau werden sich ergänzen." Entspricht dies der beruflichen Realität? Oder wird Teamarbeit eher romantisch verklärt betrachtet? Mehr Glaube als Wissen?

Sicher - es gibt Untersuchungen, die besagen, dass Teamarbeit bessere Ergebnisse bringen kann. Ja, bei bestimmten, z.B. eher kognitiven Aufgaben. Aber wie sieht es z.B. aus bei: kreativen Herausforderungen, oder bei Situationen, die eine intensive Kommunikation erfordern? Und genauso gut ist weiter feststellbar, dass "große Ideen", die zündende Idee, nach wie vor durch Einzelpersonen geboren werden. Und sagt der Volksmund nicht auch "Team steht für: Toll ein anderer macht's"?

Nein, Teamarbeit per se als Nonplusultra zu sehen, greift zu kurz. Teamarbeit hat auch nichts damit zu tun, einfach Menschen zusammen zu würfeln - z.B. gemischte Teams mit Frauen und Männern - und dann wird es schon erfolgreich werden. In dieser Weise ein "Team" zu betrachten und zusammen zu stellen, ist recht naiv.

Teamarbeit ist harte Arbeit. Teamarbeit stellt hohe Anforderungen an die Interaktionsfähigkeit des Teams insgesamt und die setzt voraus, dass die Teammitglieder vorher passend ausgewählt wurden. Passend heißt aber nicht: nur mal die intelligentesten Mitarbeiter verschiedener Abteilungen oder die Hälfte Frauen, die andere Hälfte Männer. Passung heißt vielmehr: wie sind die Persönlichkeitsstrukturen der vorgesehenen Teammitglieder, wie ihre Stärken und Talente? Und passen die Strukturen zueinander? Über welche Fähigkeiten verfügen die Einzelnen, wie z.B.: eher logisch, eher kreativ, eher organisiert, eher kommunikativ ausgerichtet?

Die Mischung der Fähigkeiten in einem Team schafft erst Synergie und ist die wichtigste Voraussetzung für den Erfolg von Teamarbeit. Leider wird aber noch allzu oft bei der Zusammenstellung von Teams zuwenig auf das Fähigkeitspotential der vorgesehenen Teammitglieder und vor allem der Passung zueinander geachtet./Patrick Haas

Dieser Artikel ist ein Beitrag zur Blogparade "Teamarbeit: Wenn Männlein und Weiblein... "

2014/02/13

Fachkräftemangel: tatsächlich oder nur ein gern genutzter Mythos?

Die alltägliche Jobpraxis zeigt: Arbeitssuchende und Unternehmen finden immer noch nicht zusammen. Und warum wird trotzdem das Schild "Fachkräftemangel" in bedrohlicher Weise so gerne von seiten der Wirtschaft, Politik und Medien getragen? Autor Martin Gaedt hat in seinem Buch den Mythos Fachkräftemangel mal genauer betrachtet. Er führt den Leser hinter die Kulissen von Wirtschaft und Politik, entlarvt geschönte und tendenziöse Statistiken, antiquierte Praktiken und falsche Hoffnungen. Ein empfehlenswertes Buch für alle, die ein schonungsloses Bild des deutschen Arbeitsmarktes erhalten möchten./Patrick Haas


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2013/11/28

Arbeitswelt: Weniger ist mehr...

...sagt schon der Volksmund. In die heutige Zeit übersetzt, meinen wir wohl damit: Entschleunigen, Work-Life-Balance, Downshifting und andere Modelle, die uns vor den Krallen der modernen Arbeitswelt schützen sollen. Oft entsteht der Eindruck, dass es jetzt, statt "Maloche und Hamsterrad", nur noch um "Hängematte und in Watte packen" geht. Das ist aber ausgemachter Blödsinn, wenn nur das eine Extrem durch ein anderes Extrem ersetzt werden soll. Es geht um viel mehr, als nur unsere Handlungsmethodik etwas anders zu justieren. Statt "Work" nur noch "Life" oder wie? Es geht insgesamt um eine Neubewertung unserer Lebensgestaltung. Wenn wir es ehrlich mit uns meinen, kann es nur um eine "Authentische Lebensführung" gehen. Das heisst, Antworten zu finden auf Fragen wie: Wie nutze ich meine innere Widerstandskraft, um all meine Lebensbereiche immer wieder ausbalancieren zu können, zu denen "Arbeit" nur als eines von mehreren Betrachtungsfeldern gehört? Wie finde ich meine eigenen Kraftquellen, um sie gezielter zur Verbesserung meiner Selbstkompetenz nutzen zu können? Wie mobilisiere ich meine Potentiale, um letztlich selbstbestimmter, bewusster und zufriedener im persönlichen und beruflichen Handeln zu werden? Daher ist "Work-Life-Balance" in der Form einer Entweder/Oder-Betrachtung tatsächlich "Bullshit", wie es Thomas Vasek in seinem Buch sagt./Patrick Haas

Mein Ansatz/Abb.: Das LebensHAUS als Basis einer authentischen Lebensführung

Weitere Infos zu Seminaren zum Thema "Authentische Lebensführung" siehe meine Website

2013/11/21

So quatschen Sie sich nach oben

Erstmal kennenlernen, Kontakt aufnehmen, sich beschnuppern - Small Talk ist für unsere Kommunikation wichtig, ganz besonders wichtig ist er für die Karriere. Viele tun sich aber schwer mit der ungezwungenen Plauderei. Dabei ist Small Talk gar nicht so schwer.

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2013/11/01

Bewerbungsstrategie: Wie penetrant dürfen Sie auftreten?

Schön brav und höflich sein. Oder muss ich mich selbstbewusst, vielleicht sogar frech zeigen? Was sind die "Gos", was die "No-Gos" im Bewerbungsprozess?

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2013/08/30

Blogparade: Dürfen sich nur unter 30-jährige als Digital Natives bezeichnen?

Die junge Generation installiert Apps, die ältere Generation wechselt das Farbband an der "Gabriele" (traditionsreiche Schreibmaschine). Die junge Generation skypt, die ältere Generation setzt die Buschtrommeln ein.
Lassen sich so einfach die Generationen segmentieren, ja, fast schon stigmatisieren? Heike Stiegler hat Recht, wenn sie mit ihrer Blogparade umfassend zu einem Meinungsbild zum Thema "Ist Social Media nur was für unter 30-jährige?" aufruft.
Wie war das noch - ich glaube  die Statistik ist immer noch aktuell - die Senioren sind die am stärksten wachsende Internet-Nutzergruppe. Die Lebensbereiche verschmelzen immer mehr: der Opa liest wie selbstverständlich Online-Zeitungen, bucht seinen Urlaub über HRS. Die Oma skypt derweil mit ihrem Enkel in Australien. Der neueste Smart-TV wurde von der Senioren-WG über Amazon bestellt. Und ich selbst - über 50 ;-) - blogge, tweede, facebooke, xinge und pintereste, immer wenn ich Zeit habe und das fast täglich.
Von daher macht eine scharfe Trennung von Digitalem Nutzerverhalten in Alt und Jung wenig Sinn. Allerhöchstens lässt sich ein Unterschied in der Art und Weise und der Intensität der Nutzung feststellen. Keine Frage ist aber das "ob überhaupt" über 30-jährige Social Media nutzen.

2013/08/27

Wie soll die"richtige" Bewerbung aussehen?

Ratgeber gibt es viele. Da sollte doch etwas für jeden Zweck dabei sein. Wie aber sollte sie letztendlich aussehen - die Bewerbung, die auch zum Job führt. Die Theorie ist das eine, was aber sagen Personalentscheider, worauf sie bei Bewerbungen achten? Drei Praxisbeispiele zeigen, wie eine erfolgversprechende Bewerbung gestaltet sein könnte.

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2013/08/07

Die 7 wichtigsten HR-Trends

Die Welt wird leerer und bunter in den nächsten Jahren - zumindest weltweit in den Büros. So lassen sich Daten von HR-Studien und Aussagen von Personalexperten interpretieren. Und was genau sind die wichtigsten Trends im Personalbereich?

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2013/07/29

Handeln als Führungskraft

Flexibler, kooperativer, kreativer - das sind die Anforderungen an die Führungskraft im 21. Jahrhundert. Eine Studie hat sich mit Fragen einer zeitgemäßen Führung beschäftigt.

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2013/07/15

OECD-Studie: Bildung auf einen Blick 2013

Studium und Berufsausbildung zahlen sich in wirtschaftlichen Krisenjahren besonders aus. Bei der Erwerbslosenquote der Personen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung liegt Deutschland mit 5,8 % deutlich unter dem OECD-Durchschnitt von 7,3 %. Dies geht u.a. aus der aktuellen Studie "Bildung auf einen Blick 2013" der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor.

Die Tradition der dualen Berufsausbildung hat dazu beigetragen, dass Deutschland seit Jahren einen überdurchschnittlichen Bildungsstand der Bevölkerung vorweisen kann. Positiv ebenfalls der überdurchschnittliche Anstieg der Studienanfängerzahlen in naturwissenschaftlichen und technischen Fächern herausgestellt.

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka sagte anlässlich der Veröffentlichung. "Die Zahlen der OECD zeigen: Ein abgeschlossenes Studium oder eine erfolgreiche Ausbildung sind immer noch die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit. Um konkurrenzfähig zu bleiben, setzt Deutschland auch weiterhin auf dieses zweigleisige Bildungssystem."

2013/07/13

Führungskräfte: Wie leben deutsche Manager?

Burn-Out, Life-Balance und Co. - welche Auswirkungen haben die heutigen Themen auf die Lebensgestaltung der Manager/Managerinnen? Was heißt "bewusster Lebensstil"? Welche Auswirkungen hat die neue andere Art der Lebensgestaltung für Unternehmen?

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2013/06/29

Erfolgreich arbeiten: Drei Regeln für ein gutes Team

TEAM = Toll ein anderer macht's | so lässt sich ein Team auch beschreiben. Was aber sind die Faktoren, die ein Team erst funktionieren lassen? Denn ein Team ist nicht automatisch besser als eine Einzelperson. Die Effizienz der Teamarbeit lässt sich steigern, wenn man weiß "wie". Mit einigen wenigen Grundregeln lassen sich die Voraussetzungen für eine funktionierende Teamarbeit schaffen...

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2013/05/26

Job-Sharing: Eine Stelle für zwei Kollegen

Teilen des Arbeitsplatzes schafft eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Bisher wird dieses Modell eher von Frauen genutzt. Aber auch für Männer sollte Job-Sharing eine ernster zu nehmende Alternative werden.

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