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2014/04/21

Warum es so schwer ist, in Balance zu leben!

Was mache ich falsch, dass mein Leben so wenig balanciert verläuft? Überbetone ich etwa den Zeitanteil, den ich für die "Arbeit" aufwende? Und überhaupt: mache ich etwas falsch oder sind es nicht vielmehr die Rahmenbedingungen in den Unternehmen? Eine interessante Kolumne, gefunden in der Rheinischen Post...

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2014/01/25

Das HBDI-Denkstil-Instrument

Das Herrmann Brain Dominance Instrument (HBDI™) ist ein weltweit eingesetztes Potentialanalyse-Tool für Einzelpersonen und Teams. Es identifiziert den bevorzugten Denkstil-Ansatz von Menschen z.B. hinsichtlich des analytischen, intuitiven, strukturellen und emotionalen Denkens.
Das HBDI™ ist das Ergebnis von jahrzehnterlanger Forschung und Anwendung. Es wurde in den 70er und 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts durch Ned Herrmann in den USA entwickelt, der viele Erkenntnisse des Gehirnforschers und Nobelpreisträgers, Roger Sperry, hat einfließen lassen.
Für über zwei Millionen Menschen weltweit ist bereits eine HBDI™ Analyse erstellt worden, sei es im privaten oder beruflichen Kontext. Eine Besonderheit des HBDI™: es bietet als Skalierungsmodell auf 4 Stufen eine ganze Reihe von Anwendungen. Die wichtigste ist die Identifizierung von Denkstilpräferenzen.
Und so funktioniert das HBDI:
Das HBDI™ ist in erster Linie ein praktikables, einfaches und physiologisch orientiertes Analyse-Instrument. Es identifiziert und misst die Ausprägung von Denkstilen des Menschen in vier Präferenzbereichen. Diese beziehen sich auf die cerebralen Hemisphären und das limbische System des Gehirns. Nebenbei: Damit berücksichtigte das HBDI schon längst wesentliche Erkenntnisse der heutigen Gehirnforschung, die dem limbischen System eine zentrale Funktion zuweist.
Mit Hilfe eines Fragebogens (120 Fragen) wird die Individualität des Menschen hinsichtlich seiner Denkstile erfasst. Das Resultat ist ein spezielles Profil, das aus vier Quadranten besteht, das den Ausprägungsgrad der Präferenzen in den einzelnen Quadranten zeigt.

Die Ergebnisse sind wertfrei. Es gibt auch kein richtig oder falsch. Da es sich um eine Selbstanalyse handelt, zeigt sich für die meisten Menschen mit dem HBDI-Profil ein authentisches Abbild ihrer Denk-Persönlichkeit.

Das HBDI™-Profil-Paket beinhaltet a) ein zweiseitiges farbiges Einzelprofil und b) eine umfangreiche erklärende Broschüre. Das Profil und die dazugehörigen Ergebnisse werden im Detail erläutert.

Ich setze das HBDI bereits seit vielen Jahren
* in der individuellen Stärken-Analyse,
* in Selbstkompetenz-Seminaren,
* in der Karriereentwicklung,
* und im Job-Coaching
sehr gerne ein. Beeindruckt bin ich immer wieder von der Einfachheit des Instruments und der hohen Treffgenauigkeit der Ergebnisse in der Beschreibung der individuellen Persönlichkeit.

Erstellung von HBDI-Profilen:
* Einzelprofile (einschl. Fragebogen und umfangreiche Auswertung)
* Profilerstellung für Unternehmen/Institutionen auf Anfrage


Sie möchten ein individuelles HBDI-Profil erstellen lassen oder als Unternehmen mehrere Profile bzw. ein Teamprofil? Für Ihre Bestellung nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf oder schauen sich erst genauere Informationen auf meiner Webseite www.patrick-haas.de an.

HBDI-Fragebogen

Das Ausfüllen des Fragebogens dauert ca. 20 – 30 Minuten. Bitte den Fragebogen vollständig ausfüllen.
Bevor Sie den Fragebogen ausdrucken, ausfüllen und an meine Firmenadresse weiterleiten, senden Sie mir zunächst einen Bestellauftrag zu. Auswertungen erfolgen grundsätzlich nur nach Vorauskasse.

Hier können Sie sich die Printversion des HBDI-Fragebogens herunterladen

HBDI-Fragebogen-Print


Der HBDI-Fragebogen kann auch online ausgefüllt werden. Wenn Sie diese Variante wählen möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf. Die entsprechende Internetadresse und die notwendige Zugangskennung teile ich Ihnen nach Bestellung dann mit.

Preise für die Auswertungen:
Einzelprofil normal: 130,00 € (einschl. Versand)
Für Unternehmen/Institutionen: Preis auf Anfrage

Ausgefüllten Print-Fragebogen bitte per Post an folgende Adresse senden:
PATRICK HAAS | memo-lab
beratung | coaching | training
Barbaraweg 1 B
D-54470 Bernkastel-Kues

Das HBDI ist kein Test, sondern ein Selbstbeschreibungsverfahren.
Ausgewertet wird der Fragebogen nur durch lizenzierte Trainer/Berater.
Ich selbst bin entsprechend zertifiziert


2013/11/28

Arbeitswelt: Weniger ist mehr...

...sagt schon der Volksmund. In die heutige Zeit übersetzt, meinen wir wohl damit: Entschleunigen, Work-Life-Balance, Downshifting und andere Modelle, die uns vor den Krallen der modernen Arbeitswelt schützen sollen. Oft entsteht der Eindruck, dass es jetzt, statt "Maloche und Hamsterrad", nur noch um "Hängematte und in Watte packen" geht. Das ist aber ausgemachter Blödsinn, wenn nur das eine Extrem durch ein anderes Extrem ersetzt werden soll. Es geht um viel mehr, als nur unsere Handlungsmethodik etwas anders zu justieren. Statt "Work" nur noch "Life" oder wie? Es geht insgesamt um eine Neubewertung unserer Lebensgestaltung. Wenn wir es ehrlich mit uns meinen, kann es nur um eine "Authentische Lebensführung" gehen. Das heisst, Antworten zu finden auf Fragen wie: Wie nutze ich meine innere Widerstandskraft, um all meine Lebensbereiche immer wieder ausbalancieren zu können, zu denen "Arbeit" nur als eines von mehreren Betrachtungsfeldern gehört? Wie finde ich meine eigenen Kraftquellen, um sie gezielter zur Verbesserung meiner Selbstkompetenz nutzen zu können? Wie mobilisiere ich meine Potentiale, um letztlich selbstbestimmter, bewusster und zufriedener im persönlichen und beruflichen Handeln zu werden? Daher ist "Work-Life-Balance" in der Form einer Entweder/Oder-Betrachtung tatsächlich "Bullshit", wie es Thomas Vasek in seinem Buch sagt./Patrick Haas

Mein Ansatz/Abb.: Das LebensHAUS als Basis einer authentischen Lebensführung

Weitere Infos zu Seminaren zum Thema "Authentische Lebensführung" siehe meine Website

2013/11/13

Resilienz und Life-Balance

Wie kann ich meine innere Widerstandskraft aufbauen und nutzen, um zu einer neuen Lebensqualität zu kommen? Die Resilienz (Widerstandskraft) ist das Fundament, auf dem die einzelnen Lebensfelder Stockwerk für Stockwerk aufgebaut sind. Wann bewohne ich wielange ein einzelnes Stockwerk? Wann räume ich ein Stockwerk auf? Wann modernisiere ich ein Stockwerk? Wann wechsle ich ein Stockwerk? Wann muss ich mal wieder das Fundament stärken?
Der von mir entwickelte Ansatz "Das LebensHAUS" fügt die Themen Resilienz und Life-Balance zusammen. Er beschreibt recht einfach, welche Faktoren notwendig sind und in welchem Zusammenhang, um ein selbstbestimmtes und zufriedenes Leben führen zu können.

2013/10/01

Selbstmanagement und Selbstführung: Wie treffe ich die richtige Karriereentscheidung?

Was macht Sie in Job & Karriere glücklich? Welche Position ist die richtige für Sie? Treiben Sie solche Fragen ab und zu um? Aber wissen wir denn überhaupt, was richtig für uns ist? Wissen wir überhaupt, wer wir sind und über welche Stärken und Ressourcen wir verfügen? Erst wenn wir uns selbst besser kennen, können wir effektiver und erfolgreicher arbeiten und das sogar in einer für uns passenden Position.

Oft ist die Entscheidung für einen Beruf oder einen neuen Job mit Zufällen verbunden. "Zufällig habe ich gehört, dass dieser Beruf tolle Zukunfstaussichten haben soll..." Oft gibt es auch den lapidaren Ratschlag, "seinem Herzen zu folgen.." Dem Herzen folgen - in der Liebe ja, aber für den Job? Mmh?
Wenn also pure Leidenschaft weniger eine Rolle für die Berufs- und Jobwahl spielt, wäre dann die Orientierung an Interessen, Fähigkeiten und Stärken ein besserer Ansatz? Ich denke, ja!

Daher ist es nur logisch, sich für eine Tätigkeit zu entscheiden, die den eigenen Stärken und Möglichkeiten entspricht. Anhand eines einfachen 4-Quadranten-Modells - dem HBDI-Denkstil-Modell - können Sie leicht selbst herausfinden, wo Ihre Potentiale liegen.

Einige Menschen sehen Herausforderungen eher in analytischen Aufgaben, andere mögen es gerne strukturiert. Einige arbeiten lieben kreativ, wieder andere brauchen unbedingt andere Menschen bei der Arbeit. Jeder von uns hat Bevorzugungen auf die ein oder andere Art, Mischformen eingeschlossen.

Entscheidend ist zu verstehen, dass Menschen durch ihre unterschiedlichen Stärkenausprägungen für bestimmte Aufgaben und Tätigkeiten eher oder eher nicht geeignet sind. Erst wenn wir so eine bessere Kenntnis über uns selbst erlangen, wenn wir lernen uns selbst im Sinne unserer Potentiale zu führen, wird unsere Job- und Karriereentscheidung die Richtige sein und uns langfristig glücklich machen.

Mehr Infos zum HBDI-Denkstil-Modell...

2013/09/20

Prüfungsstress

Können Sie sich an Ihre letzte Prüfung erinnern und kennen Sie das? Schweißperlen auf der Stirn, feuchte Hände, die Angst kriecht immer tiefer, das Atmen fällt schwer. Nein, nicht der Weltuntergang steht an, sondern eine Prüfung. Es wird geschätzt, dass ca. 70 Prozent aller Prüfungsteilnehmer mehr oder weniger an Prüfungsangst "leiden". Aber Prüfungen sind nun mal Ausnahmensituationen. Wie gehen Sie mit Prüfungsstress um, was tun Sie dagegen? Auf der Website "Initiative Lebenslanges Lernen" gibt es dazu eine kleine Umfrage: eine Frage, mehrere Antwortvorgaben. Machen Sie mit!

hier geht's zur Umfrage...

2013/09/11

Was macht Macht?

Was hat Michel Foucault, französischer Philosoph und einflussreichster kritischer Denker der Moderne, mit dem Thema Persönlichkeit zu tun? In einem Beitrag des Bayerischen Rundfunks erläutert Foucault, wie Macht entsteht, wozu sie benutzt wird und was sie aus Menschen machen kann.

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2013/07/27

"Wie du beendest, was Du beginnst"

Sie kennen bestimmt dieses typische "Silvester-Verhalten": Ich nehme mir ab sofort vor, ich werde jetzt das und das tun... Das Ergebnis dieser gut gemeinten Vorhaben: sie lösen sich schneller als gedacht in Luft auf. Wie lassen sich aber Projekte und Vorhaben tatsächlich und konsequent realisieren? Indem Sie anders vorgehen.

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2013/07/13

Führungskräfte: Wie leben deutsche Manager?

Burn-Out, Life-Balance und Co. - welche Auswirkungen haben die heutigen Themen auf die Lebensgestaltung der Manager/Managerinnen? Was heißt "bewusster Lebensstil"? Welche Auswirkungen hat die neue andere Art der Lebensgestaltung für Unternehmen?

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2012/08/12

Nach dem Urlaub kommt der Blues

Nach dem Urlaub sind die meisten Beschäftigten kurzfristig weniger leistungsfähig. Forscher nennen das Phänomen Post-Holiday-Syndrom. Was lässt sich dagegen tun? 

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2012/07/08

Das Assessment-Center (AC)

Das AC ist keine Hexerei. Vor allem, wenn man weiss, wie es funktioniert. Die Einzelübungen an sich sind ja nichts Unbekanntes. Die Kombination der Übungen ist es, die manchen Teilnehmern die Schweißperlen auf die Stirn treiben. Warum? Die Gesamtsituation ist neu, beobachtet werden an sich erzeugt Stress. Wer im Vorfeld weiss, welche Übungen ihn erwarten werden, kann sich mental darauf einstellen, seinen eigenen Stresslevel reduzieren und seine Leistungsfähigkeit erhöhen.


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2012/03/11

Abweichen vom Mainstream: Querdenken - wie geht das und was bringt es?

Überzeugung oder Egotuning - Querdenken ist schneller gesagt als getan. Denn was verbirgt sich dahinter? Die Managementberater Anja Förster und Peter Kreuz erklären, wie es geht - und was es bringt.


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2012/02/29

TREND „DOWNSHIFTING“ Jeder 3. will lieber mehr Freizeit als Gehalt

Zeit wird eine immer knapper werdende Ressource. Nicht, dass nicht genügend Zeit da wäre - die absolute Zeit ist ja immer vorhanden - nein, vielmehr ist die Inanspruchnahme der Zeit durch Tätigkeiten, Aufgaben, etc. intensiver zu werden. Das empfinden wir aber meist als "ich habe keine Zeit". Wie also wieder zum Zeit-Gestalter, zum eigenen Zeit-Souverän werden? Ein Gegentrend, der seine Wurzeln in England hat, macht sich so langsam auch in Deutschland breit: Downshifting (dt.: herunterschalten, kürzer treten).


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2012/02/24

GTD: Selbstmanagement effizient

Die Grundprinzipien des GTD ("Getting Things Done") in 1:30 Min erklärt. Interessantes YouTube-Video von Oliver Gassner...

2012/02/19

Selbstmanagement: Neun Schritte zum Erfolg

Warum schaffen manche Menschen mehr, warum sind sie produktiver und verdienen mehr Geld? Weil sie bestimmte Dinge anders machen. Diese Verhaltensweisen sind nicht angeboren, sondern für jeden erlernbar...

2009/10/30

Kreativ Probleme lösen: 6-Hut-Methode von Edward de Bono

Edward de Bono ist einer der führenden Köpfe für kreatives Denken. Er hat erkannt, dass wir uns beim Lösen von Aufgaben und Suchen nach Entscheidungen meist im Kreis drehen. Grund: Die meisten Menschen betrachten Probleme nur aus einer einzigen Perspektive. Am besten und schnellsten lösen wir jedoch Probleme, so Edward de Bono, wenn wir sie aus 6 verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Edward de Bono hat diese Methode das "6-Hut-Denken" genannt. Grund: Ausgangspunkt sind 6 Hüte in verschiedenen Farben, die jeweils einen Blickwinkel symbolisieren.

* Weißer Hut: Zahlen und Fakten
Mit dem weißen Hut betrachten Sie Ihre Aufgabe nüchtern und neutral. Sie sammeln für die Lösung Daten, Fakten und objektive Erkenntnisse.

* Roter Hut: Bauch und Gefühle
Wenn Sie den roten Hut aufhaben, lassen Sie Ihren Bauch sprechen. Hören Sie in Ihr Inneres. Was sagt Ihnen Ihr Gefühl bei der Aufgabe? Stimmt es mit den "weißen" Fakten überein?

* Schwarzer Hut: Risiko und Gefahren
Malen Sie schwarz! Denken Sie an die schlimmstmöglichen Varianten. Was könnte - theoretisch - an Katastrophen passieren, wenn Sie sich entscheiden

* Gelber Hut: Alles positiv
Jetzt suchen Sie nach rein positiven Aspekten: Welche Chancen gibt es? Was kommt im besten Fall bei Ihrer Entscheidung heraus?

* Grüner Hut: Fantasie und Kreativität
Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf. Spielen Sie herum und merken Sie sich auch vermeintlich verrückte Einfälle. Denken Sie an Lösungsmöglichkeiten, die Sie noch nie zuvor in Betracht gezogen hatten.

* Blauer Hut: 5 Hüte verbinden
Zum Schluss vergleichen Sie die Ergebnisse, die jeder "Hut-Gedanke" gebracht hat. Gibt es noch offene Fragen? Was sind jeweils die Konsequenzen aus der Betrachtung mit den einzelnen Hüten? Und dann: Entscheiden und handeln Sie!

Viel Erfolg!

2009/08/26

Selbstmanagement - was ist das eigentlich?

von Christine Öttl:
Der Begriff Selbstmanagement ist seit einigen Jahren sehr verbreitet: Man findet ihn in so gut wie jeder Stellenanzeige, wo er neben Eigenverantwortung und sozialen Kompetenzen als wichtige persönliche Fähigkeit genannt wird. Es gibt Trainings und jede Menge Literatur, um zu lernen, wie man besser mit sich selbst umgehen kann. Aber was genau ist denn darunter zu verstehen? Und was bringt‘s?...

2009/08/25

Gestörte Aufmerksamkeit: Multitasking ist ineffizient

E-Mail, SMS, Telefon - heutzutage ist man vielen Medien ausgesetzt. Mehrere Aufgaben gleichzeitig zu erledigen, wird immer mehr zum Standard. Dieses Multitasking aber ist ineffizient, haben Wissenschaftler nun gezeigt. Man ist schneller abgelenkt und kann unwichtige Informationen schlechter wegfiltern...

2009/08/19

Führen mit Zielen - Top oder Flop?

"Zielvereinbarungen" oder sollte ich besser sagen: "Zielvorgaben in anderer Verpackung" - kann das funktionieren? Ich behaupte mal "nein". Zwar richtig: irgendwas passiert schon bei Zahlenzielvorgaben, aber eben nicht in der gewünschten Weise oder Richtung.

Ziele sind m.E. weder gut noch schlecht, interessant ist aber die Frage, was lösen sie beim einzelnen Mitarbeiter aus? Eines ist klar: Bei Mitarbeitern, die noch mit natürlicher Motivation arbeiten oder arbeiten dürfen - Freude, Team, Herausforderung... - braucht es keine Zahlenvorgaben. Diese Mitarbeiter brauchen keine extrinsischen Impulse, wenn man sie denn lässt. Sie sind intrinsisch motiviert. Externe Rahmensetzungen wirken eher kontraproduktiv.

Aber muss man dann nicht gerade bei Mitarbeitern, die keine eigene (intrinische) Motivation aufbringen, mit Zielvereinbarungen(-vorgaben) arbeiten? Ich behaupte auch hier "eher nein". Zahlenziele haben die fatale Wirkung zu einer großen geistigen Enge zu führen. So lässt sich in Versuchen beweisen, dass ein Ziel im Hinterkopf dazu führt, dass sehr viele und deutlich erfolgreichere Möglichkeiten ungenutzt bleiben, nur um dieses Ziel zu erreichen. Geistige Enge hat wohl ihren Preis.

Besonders problematisch sind die Ziele bei Menschen, die sich daraus einen Druck aufbauen. Nicht nur, dass die Arbeitsleistung und die Lebensqualität dadurch sinken, sondern aus der Physik wissen wir, dass Druck und Gegendruck immer gleich groß sind. Der Gegendruck kommt über den Kunden, der merkt, dass der Berater/Verkäufer vordergründig seine eigenen Ziele, vorgegeben aus den Unternehmenszielen, verfolgt.
Sind Ziele auch noch an Gehaltszahlungen oder sonstige finanzielle Anreize gekoppelt, setzt gar ein ungesunder Prozess ein. Dann wird der Zielerreichung alles untergeordnet. Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit sind ein Beleg dafür.

Fazit: "Doch wie mache ich es besser?". Wenn das Prinzip "Vorhersage - dann planen und Ziele setzen - dann Kontrolle" als Mechanismmus so schlecht funktioniert, sollten wir uns "neue" Mechanismen kreieren, die effektiver und effizienter sind. Erster Schritt: Unternehmensziele als allgemeinen Orientierungsrahmen beschreiben. Zweiter Schritt: Starre Ziele durch flexible Ziele ersetzen, die unterjährig angepasst werden können. Dritter Schritt: Bewusstwerden darüber, dass die Basis für echte Höchstleistung in der Beziehung von Menschen zu ihrer Organisation und zu ihrer Umwelt liegt und nicht in der sklavischen Abarbeitung vorgegebener Ziele.